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| So., 14. Juni 2026 | 10:00 - 11:00 |

Festgottesdienst mit Chilbi
Am Chilbisonntag, den 14. Juni 2026 wird der
Kirchenchor Rain um 10:00 Uhr
in der Pfarrkirche Rain im Festgottesdienst singen.

Programm
Wir singen aus der Walliser Messe „häärzwärts“ von Martin Völlinger (*1977)
– Bäärg und Tal / Berg und Tal
– Äs tüot mär leid / Es tut mir leid
– Gloria
– Zwischu dri / Zwischendrin
– Heilig / Heilung
– Häärzwärts / Herzwärts – Dona nobis pacem
– Därnaa / Danach
Häärzwärts bei wunderbarem ChilbiWetter
Rain – Am Chilbisonntag zeigte der Kirchenchor Rain in der bis auf den letzten
Platz gefüllten Pfarrkirche eindrücklich, wie Kirche „häärzwärts“ gehen kann. Der
feierliche Chilbi-Gottesdienst und der anschliessende Festbetrieb auf dem
Schulhausareal lockten zahlreiche Familien an.
Der Chilbitag startete traditionsgemäss in der Pfarrkirche – und diese war bis auf
den letzten Platz besetzt. Die Gottesdienstbesuchenden liessen sich von den
berührenden Klängen tragen und genossen die besondere Atmosphäre. Erstmals in
der Üsserschwiiz wurde die zeitgenössische Wallissermesse «HÄÄRZWÄRTS» von
Martin Völlinger und der Texterin Marie-Elisabeth Hirschier-Borter aufgeführt. Für
diese „Üsserschwizer Uraufführung“, wie es Pfarreileiter Erich Hausheer nannte, liess es sich
die Autorin nicht nehmen, persönlich nach Rain zu reisen.
Der Kirchenchor Rain sang unter der Leitung von Petra Galliker und wurde dabei
von zahlreichen Gastsängerinnen und Gastsängern im Chorraum verstärkt. Ein
Quintett von Musikerinnen und Musikern – mit Klavier, Bass, Querflöte, Klarinette
und Percussion – verlieh der Darbietung zusätzlich eine festliche Klangfülle. Ganz
ins Herz trafen und nachhaltig in Erinnerung bleiben auch die kurzen und
prägnanten Worte des Pfarreileiters. Als passionierter Gärtner zog er den Vergleich
zur Pflege eines Gartens: Die Kirche gleiche einem Ort, in dem unterschiedlichste
«Pflänzchen» wachsen – manche unscheinbar und leise blühend, andere kräftiger
und raumgreifend. Damit die Vielfalt sichtbar bleibe und auch die «Fleissigen
Lieschen» strahlen können, brauche es jedoch hin und wieder auch einen
behutsamen Rückschnitt zum Beispiel der immer weniger verbreiteten
Pfaffenhütchen.
Im Anschluss verlagerte sich das Geschehen auf den Schulhausplatz, wo ein Apéro
den gesellschaftlichen Teil des Tages eröffnete. Die Kindertanzgruppe läutete den
Reigen der Attraktionen ein und begeisterte das Publikum aller Generationen. Für
das leibliche Wohl sorgte einmal mehr der Pfadihuusverein mit einem vielfältigen
Angebot: Besonders gefragt waren Hotdogs, Pizzen, Steaks und Pommes. Auch in
der Festwirtschaft, die vom Kirchenchor und der Pfadi unter schattenspendenden
Sonnenschirmen und Kleinzelten betrieben wurde, konnten sich die Besucherinnen
und Besucher bis in den Abend hinein stärken.
Beim anschliessenden Chilbibetrieb über mehrere Stunden strahlten viele
Kinderaugen – und nicht selten auch jene der Eltern und Grosseltern. Ob beim
Harassenstapeln der Pfadi, beim Kegeln der Ministranten oder beim Gewinnen
eines Preises: Die Freude war überall spürbar. Das beliebte Chilbibähnli drehte
unermüdlich seine Runden mit den jüngsten Gästen, während in der
hüpfburgähnlichen Arena des Schwingclubs Rothenburg der Bewegungsdrang voll
ausgelebt werden konnte.
Beim Familientreff liessen sich zahlreiche Kinder ein Glitzertattoo anbringen.
Zusätzliche Attraktionen wurden von der 2. ISS sowie einem kommerziellen
Verkaufsstand angeboten, was das Angebot der Chilbi weiter bereicherte.
Am späten Nachmittag blickten alle Beteiligten auf einen rundum gelungenen
Anlass zurück. Besonders erfreut zeigte sich auch der veranstaltende Chilbiverein
unter der Leitung seines umsichtigen und engagierten jungen Präsidenten Renato
Sonanini über den grossen Erfolg der Rainer Chilbi 2026.
Bericht und Bilder: Margrit Leisibach Hausheer





